Creative Head – Sunny Zolc

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Sich selbst zu beschreiben ist ungefähr genau so schwierig wie seinen Ellbogen mit der Zunge zu berühren 😉.

Ich bin 1981 als eineiiger Zwilling zur Welt gekommen, habe Grundschule, Gymnasium und Universität absolviert und fast 10 Jahre in Eventagenturen gearbeitet, bevor ich mich selbständig gemacht habe und seitdem als Freelancer arbeite. Das war die Kurzversion. Für die längere Version starte ich mal nach dem Abitur….

Abitur in der Tasche, was nun? Studium! Theater und Englisch.

Schade – dafür hätte mein NC deutlich besser sein müssen, ich stellte mich also auf einige Wartesemester ein und entschied mich zunächst für ein Praktikum in München bei der Marketing-Agentur redblue. Das war eine fantastische Erfahrung, also beschloss ich, auch in diesem Bereich eine Ausbildung zu machen und absolvierte bei GREY Worldwide in Düsseldorf die Ausbildung zur IHK Werbekauffrau. Das war nicht allzu schwer, hat ziemlich viel Spaß gemacht und wurde mit Bestnoten belohnt.

Zudem durfte ich erste „Event-Luft“ bei der Michael Vagedes GmbH in Hamburg sammeln, wo ich für 6 Monate den Kunden NOKIA auf einer Roadshow durch ganz Deutschland betreute.

Kurz habe ich überlegt, direkt in Hamburg und auch bei Michael Vagedes zu bleiben, aber dann kam das Schreiben von der Ruhr-Universität Bochum dazwischen. Endlich konnte ich mein Studium beginnen, die Wartezeit war vorbei. Davon begeistert, führte mein Weg zunächst ins Ruhrgebiet zurück, um das Studium der Theaterwissenschaften und Anglistik aufzunehmen.

Von 2005 bis 2009 habe ich bei der Mönchspfeffer GmbH als Projektmanager internationale Kunden betreut, insbesondere in den Bereichen der Show-Inszenierung, Markenkommunikation und Musikproduktion. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Agenturen (u.a. Vok Dams, stagg&friends, marbet, etc.) vertiefte ich in dieser Zeit meine Kenntnisse in der Gesamt-Projektleitung und stieg 2009 als teilhabende Geschäftsführerin bei der Mönchspfeffer Event GmbH ein. Hier war ich maßgeblich zuständig für die Beratung und Steuerung großer internationaler Automobil-Veranstaltungen, Messe-Inszenierungen und Corporate Events.

Im Jahre 2011 gründete ich dann LYRICSandTEXT, um meine Qualifikationen gebündelt anzubieten.

Seitdem haben Unternehmen die Möglichkeit, LYRICSandTEXT sowohl mit dem Gesamtbereich als auch mit einzelnen Teilbereichen ihrer Veranstaltungen zu beauftragen, während Agenturen projekt- oder kundenbezogen auf die Qualitäten eines rundum erfahrenen Freelancers zurückgreifen können.

Gerade der Mix aus verschiedenen Auftraggebern, Projekten und Herausforderungen stellt eine immer neue, spannende Aufgabe dar, die ich gerne annehme.

Grenzen gibt es nur im Kopf – so verrückt, kurzfristig, umfangreich oder kompliziert ein Projekt auch sein mag – LYRICSandTEXT nimmt die Challenge gerne an.

Stationen wie Chattanooga (Atlanta, USA | Werkseröffnung Volkswagen), Dubai (Top Management Conference und Networking Event mitten in der Wüste), Qatar (Qatar National Day mit über 200.000 Besuchern) und Bangkok (Opening) sind neben den vielen europäischen Destinationen nur einige wenige Wegpunkte, über die es viel zu berichten gäbe.

Dazu aber gerne mehr im direkten Dialog.

Work-Life-Balance

Wenn ich nicht gerade aufgrund von Projektdurchführungen oder wichtigen Meetings in der Welt unterwegs bin, lebe und arbeite ich auf Lanzarote.

Ich habe fest gestellt, dass mir nicht nur die Insel, das Klima und die Gelassenheit hier gut tun, sondern auch, dass ich noch besser arbeite, wenn ich zufrieden bin und morgens von der Sonne geweckt werde.

Arbeitszeiten sind bei mir ohnehin so flexibel wie ich selbst auch – Ich arbeite gerne nachts, steh‘ am Wochenende zur Verfügung, wenn die Zeit drückt und bin es gewohnt, einige Nächte „durchzumachen“… Dafür nehme ich mir auch sehr gerne die Freiheit, mitten am Tag joggen zu gehen, einen Montag zu einem „Frei-Tag“ zu erklären und nach einem Familientreffen wieder zurück an den Schreibtisch zu kehren. Die starren „Anwesenheitszeiten“, die oft noch üblich sind, kenne ich so nicht. Ich bin nicht auf Knopfdruck zwischen 9 Uhr und 18 Uhr kreativ, inmitten von Kollegen sitzend, die telefonieren, tippen, Fragen stellen…Dass das ab und zu dazu gehört, ist richtig und wichtig. Aber eben nicht dauernd, nicht als Alltag.

Das Vertrauen in den eigenen Anspruch, die Einhaltung von Deadlines und der Spaß an der Sache bewirken ohnehin, dass ein „Arbeitstag“ bei mir grundsätzlich nicht nach 8 Stunden aufhört.

Lag-O-Mar, Lanzarote, Canary Islands, Spain

Unnützes Wissen

Seit 25 Jahren fahre ich mit meinem alten Gymnasium einmal im Jahr für ein paar Tage zur Freusburg. Alle Schüler, von der 5. bis zur 12. Klasse, die in den vielzähligen AGs (Chöre, Instrumentalkreis, Theater-AGs, Technik-AG, Schulband, Schulzeitschrift, Kunst-AG, etc.) mitwirken, nutzen diese Fahrt, um intensiv zu proben. Ich selbst bin seit der 5. Klasse als Schülerin mitgefahren, nach dem Abitur als „Ehemalige“ und mittlerweile als zusätzliche Betreuerin, um den knapp 200 Kindern bei Proben, eigenen Ideen und Freizeitbeschäftigungen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Ich habe 20 Jahre lang Handball gespielt und gehe auch heute noch gerne in die Halle, um mein altes Team in Deutschland anzufeuern. Mein zweites Zuhause war zwischen den Pfosten als Torwart. Auch heute hab ich noch eine ganz gute Reaktion, wenn mich meine Nichten mit Spielzeug bewerfen.

Ich bin ein echter Pingel (Pingel = Mensch, der sehr wählerisch ist und oftmals zahlreiche Abneigungen gegen Lebensmittel hat).

Weder trinke ich Kaffee noch esse ich Fisch. Und keine Pilze. Und keine Oliven. Innereien auch nicht. Artischocken sind bäh.

Daher kommen meine Freunde lieber auf ein Gläschen Sekt vorbei. Macht auch viel mehr Laune als Kaffee.

Mit ’ner eiskalten Cola light macht man mich glücklich. Auch morgens um sieben.

Ich liebe es, draußen zu sein. Meine Wahlheimat Lanzarote bietet mir nicht nur die ruhige, gelassene Umgebung, die mich in meiner Arbeit unterstützt, sondern auch über 300 Sonnentage im Jahr. Das Leben spielt sich draußen ab. Und ich spiel mit.

Mein Sport ist mir heilig! Auch wenn ich nicht unbedingt wie eine Sportskanone aussehe, bin ich überzeugt, dass Sport für mich ein Allheilmittel ist. Es macht glücklich, zufrieden und gesund.

Daher nehme ich mir auch die Freiheit, Sport als feste Größe im Alltag einzuplanen, genauso wie Zeit mit Freunden, gutes Essen und private Unternehmungen.

Ich bin fürchterlich sentimental. schluchz.